Holz verbrennt als einziger Rohstoff CO2 – neutral und trägt damit zum Klimaschutz bei, denn der Treibhauseffekt wird erheblich vermindert. Da es sich um einen heimischen und zugleich auch erneuerbarer Energieträger (Holz wächst nach!) handelt, wird die Umwelt durch Entfallen langer Transportwege und Schonung der Ressourcen geschützt. Auch in Zukunft ist eine ausreichende Versorgung gesichert.
Ein immer wieder diskutierter Nachteil der Holzfeuerungen ist deren Feinstaubausstoß:Holzfeuer emittieren allgemein zwar mehr Feinstaub als Öl- oder Gasheizungen, aber nur einen geringen Anteil an ultrafeinen, für den Menschen gefährlichen Partikeln. Während Feinstäube aus dem Verkehr einen deutlich größeren Anteil ultrafeiner Partikel aufweisen. Diese Partikel liegen im Bereich von wenigen Nanometern Durchmesser und können in das Lungengewebe eindringen. Durch die geringe Größe fallen sie bei Messungen trotz höherer Partikelzahlen kaum ins Gewicht. Die Staubpartikel, die beim Holzbrand entstehen haben einen Durchmesser im Mikrometerbereich. Als Grundregel gilt beim Feinstaub: Je feiner, desto schädlicher. Im Übrigen stammt ein Großteil des messbaren Feinstaubs nicht aus lokalen Quellen sondern aus Ferntransporten.
Moderne Öfen, insbesondere mit optimiertem Verbrennungsablauf durch elektronische Steuerung, stoßen deutlich weniger Feinstaub aus als veraltete Öfen oder offene Kamine und haben durch die CO2-Einsparung eine gute Ökobilanz. Am effizientesten und schadstoffärmsten wird der Biobrennstoff Holz in Großanlagen mit aufwendigen Partikelfiltern verfeuert oder im privaten Haushalten in Holzheizkesseln, die Holzscheite oder Holzpellets computergesteuert bei optimalen Temperaturen verbrennen.
Holzpellets und Holzbriketts sind ein natürlicher und heimischer Brennstoff. Bei der Holzpelletproduktion werden 100% naturbelassene Holzreste
(z.B. Hobelspäne oder Sägespäne) in einer Pelletspresse verdichtet und zu kleinen, zylindrischen Pellets gepresst. Dabei wird aus den Zellen Lignin als natürlicher, holzeigener Klebstoff freigesetzt und sorgt dafür, dass die Holzpellets in ihrer Form bleiben.
Die Qualität der Holzpellets wird in drei verschiedenen Normen festgelegt. Die strengste der drei Normen ist die DINplus-Norm. Nur diese Pelletsqualität gewährt eine reibungslose und unproblematische Funktion. Bei der Verbrennung dieser Holzpellets erreicht Ihr Pelletofen einen hohen Wirkungsgrad von über 90% und eine geringe CO2-Emission.
Holzpellets sind in 15kg oder 25 kg Säcken erhältlich oder als Loseware, deren Anlieferung bequem und staubfrei in einem Silowagen erfolgt und in einen Lagerraum (Bunker/Silo) gepumpt wird.
Bei der Holzbrikettsproduktion werden 100 % Hartholz stark gepresst. Dadurch wird ein maximaler Heizwert bei minimalem Lagerplatzbedarf erzeugt. Bei langer Brenndauer wird ein schönes Flammenbild bei gleichmäßigem Abbrand und konstanter Wärmeabgabe erzeugt. Holzbriketts haben eine geringe Restfeuchte, verursachen geringe Russ- und Aschebildung und bei der Lagerung im Wohnraum nur wenig Schmutz. |